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Aktuelles

 

 

Wichtige Termine

 

10. Oktober 2014: Freitag, 19:00 Uhr, Stammtisch, "Steinberger  Stuben", Steinberg´

 

 

 

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Berichte

 

            Hand in Hand  - Schritt für Schritt

Geselliges Tanzen von Menschen mit und ohne Behinderung

Es ist Donnerstagnachmittag. In der Köhlerhalle Walhausen treffen nach und nach die Teilnehmer an einer Veranstaltung des Fördervereins zur Integration von Menschen mit Behinderungen in der Gemeinde Nohfelden ein. Auf Anregung des Integrationsbeauftragten der Gemeinde Nohfelden Herbert Meier und in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe St. Wendel kommen junge Menschen mit Behinderung und ältere Bürger aus den verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde zu 90 Minuten geselligem Tanz zusammen. Die Veranstaltung wird geleitet von Frau Inge Schweitzer aus Primstal und ihrem Mann Manfred zur technischen Unterstützung. Frau Schweitzer ist seit 25 Jahren aktives Mitglied der Tanzgruppe La Volte. Sie tanzt schon lange – u.a. auch in der Tanzschule Schöneberger – und besitzt das Zertifikat des Bundesverbandes Seniorentanz als Tanzleiterin für „Tanzen im Sitzen und auf der Fläche“. Sie unterrichtet im Seniorenhaus Hasborn „Tanzen im Sitzen„ sowie im Mehrgenerationenhaus Nonnweiler „Tanzen auf der Fläche“ bzw. „Jogging fürs Gehirn“. Gerne blickt sie zurück auf die Eröffnung des Mehrgenerationenhauses, bei der die Bundesministerin Ursula von der Leyen die Tanzpartnerin war. Die Auswahl der Tänze und Tanzschritte in dieser Veranstaltung wird bestimmt von der Teilnahme behinderter und nichtbehinderter Menschen und ihrem Auffassungsvermögen. So sind einige junge Leute mit Behinderung stets bei diesen Kursen dabei. Wichtig ist ihnen dabei der Kontakt mit anderen Menschen. Auch unter den älteren Teilnehmern sind bei diesem Kurs viele anwesend, der eine ähnliche Zielsetzung hat wie u.a. „Bewegen und Atmen“, der im vergangenen Jahr in Gonnesweiler stattgefunden hat. Nach ihrer Aussage trifft man stets nette Gesellschaft, macht das gesellige Tanzen viel Spaß und weiß man nach 90 Minuten, was man geleistet hat. Andere nutzen die Gelegenheit, weil für sie jede Bewegung positiv ist und für die Gesundheit etwas getan werden kann. Auf oft geäußerten Wunsch der Tänzerinnen und Tänzer wird der Kurs nach einer Pause Fortsetzung in den nächsten Monaten finden.

 

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Zum dritten Mal „Dîner en blanc“ auf der Nohfeldener Burg

 

Am 22. August 2014 fand zum dritten Mal ein Diner en blanc auf der Nohfeldener Burg statt, initiiert vom Förderverein für Integration, der mit dieser Aktion wieder ein Zeichen setzen wollte. Für den Verein luden dazu Sigrid Laubenthal und Doris Kreitner alle Mitbürger in das stilvolle Ambiente der mittelalterlichen Burg ein. Die Gäste kamen, ganz dem Diner en blanc entsprechend, in Weiß, mit Blumen, Kerzen und manch edlem Gebräu im Gepäck, das dekorativ auf einem langen Tisch angerichtet wurde. Danach wurde in drei Gängen diniert, die jeweils mit weißen Stoffservietten gemeinsam angewunken wurden. Den musikalischen Part übernahm Rüdiger Wack,  dessen unnachahmliches Talent in allen Facetten zum Tragen kam. Die 22 Gäste hatten an diesem wunderbaren Abend viel zu lachen und konnten manch selbstkomponierten Klängen lauschen. Gegen 22.30 Uhr wurde das Diner mit Wunderkerzen zu Ende gebracht, das nächstes Jahr, auf wiederholtem Wunsch, zum vierten Mal stattfinden wird. Nähere Informationen dazu werden frühzeitig bekannt gegeben.

 

 

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Schneckenrennen im Buchwald

 

Liebe Leser/innen des Gemeindeblattes, Sie denken wohl, was soll der Scherz. Will jemand uns hier einen Bären aufbinden? Bestimmt nicht, lesen Sie aufmerksam anschließenden Text. Sie konnten bereits in der Saarbrücker Zeitung lesen, dass erstmals der Kinder-Hospizdienst-Saar 20 Familien mit schwerstkranken Kindern zu einer barrierefreien Wanderung durch den Nohfelder Buchwald eingeladen hatte. Es war ein neues Erlebnis für die Familien. Revierleiter und Waldpädagoge Konrad Funk vermittelte der Wandergruppe alles Wissenswerte über den Wald und seine Bewohner. Zwei Forstwirte sägten mit ihren Werkzeugen den Kindern kleine Hocker. Beim Rundgang durch den Wald wurden eine hundertjährige Duglasie und eine der ältesten Lärchen in Deutschland bewundert. Sehr gut kamen auch Willi und Wilhelmine, zwei nette Hirschkäfer, bei den Kindern an. Das größte Interesse bei den Kindern erweckte jedoch das Schneckenrennen. Förster Funk hatte etwa 40 Schnecken mit ihren Gehäusen in einem Eimer gesammelt. Bevor die Schnecken zum Rennen ausgesetzt wurden, wurde ihre Rennstrecke, eine kleine Wiese, befeuchtet, damit die Lust der Schnecken aufs Rennen gesteigert wurde. Anschließend wurde jede Schnecke auf ihrem Gehäuse mit einer Zahl gekennzeichnet und einem Kind zugeordnet. Alle Schnecken wurden gleichzeitig von einem Stein aus ins Rennen geschickt. Die Schnecken wählten Richtung und Tempo unterschiedlich. Nach etwa einer Stunde wurden die Strecken gemessen, die die Schnecken zurückgelegt hatten. Die weiteste Strecke war knapp 2 m, die kürzeste Strecke nur 1 cm. Gewonnen hatte das Kind, dessen Schnecke den weitesten Weg in der gemessenen Zeit zurückgelegt hatte. Nach einer anschließenden kurzen Wanderung zum schwarzen Weiher traf sich die Gruppe an der Schutzhütte zum abschließenden gemeinsamen Grillen. Zuvor wurden noch einige Geweihe, Felle und präparierte Tiere vom Förster fachkundig den interessierten Wanderern vorgestellt. Die Eltern fanden den Erlebnistag klasse. „Man kommt mit anderen Familien ins Gespräch“, freute sich eine Mutter über den regen kommunikativen Austausch. Beate Leonhard-Kaul vom Kinder-Hospizdienst bedankte sich beim Förster Funk für den erlebnisreichen Nachmittag. Sie bedankte sich auch bei den Frauen und Männern des Vereins zur Förderung der Integration behinderter Menschen Nohfelden, die die Bewirtung der Gäste übernommen hatten. Alle waren sich einig, der Tag sollte nächstes Jahr wiederholt werden.

                                                                                            

 

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 Gelebte Inklusion- Gesamtschule Türkismühle und Freizeitgruppen kochen und malen gemeinsam

 

 

Bericht: Miriam Schmitt, Lebenshilfe St. Wendel; Foto: Jürgen Bronder & Miriam Schmitt

Inklusion ist die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft und individuellen Fähigkeiten. Dazu zählt auch der uneingeschränkte Zugang aller Menschen zu Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, wie zum Beispiel sportliche Aktivitäten, kreatives Gestalten oder Kochen mit Freunden. Die Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle setzt sich bereits seit dem Schuljahr 2010/11 mit ihrer „AG Begegnungen“ aktiv für die Inklusion und das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ein. Im April dieses Jahres organisierten die Schüler der „AG Begegnungen“ zusammen mit ihrer Lehrerin Annette Fischer und dem Behindertenbeauftragten der Gemeinde Nohfelden, Herrn Herbert Meier, einen inklusiven Kochnachmittag mit den Teilnehmern der Freizeitgruppen der Lebenshilfe in der Gesamtschule Türkismühle. Das Menü stand ganz unter dem Motto „Mexiko“: Neben selbstgebackenen Tortillas (Weizenfladen), die sich jeder nach Geschmack mit Salat, Tomaten, Mais und Hackfleisch befüllen konnte, gab es auch Guacamole, einen köstlichen Avocado-Dip, sowie einen leckeren Käse-Dip, in den die knusprigen Tortilla-Chips, die auf den Tischen standen, getunkt werden konnten. Für Mutige gab es außerdem eine rote Salsa, also eine Chili-Soße, mit der man seiner Tortilla eine feurige Note verleihen konnte. Nachdem wir unsere runden Tortilla-Fladen gefüllt und zusammengerollt hatten, stellten wir uns alle die Frage: „Wie isst man eigentlich so eine mexikanische Tortilla?“ Hier wurden wir professionell von Frau Flores-Loth beraten: „Einfach in beide Hände nehmen und reinbeißen!“ Bevor dann zum krönenden Abschluss eine feine Ananascreme als Dessert aufgetischt wurde, hatten die Schüler der AG und die Teilnehmer der Freizeitgruppen sich so Einiges zu erzählen. Die Zeit an diesem Nachmittag verging wie im Flug- und so beschlossen wir, ein weiteres inklusives Treffen zu organisieren, damit Schüler und Freizeitgruppen-Teilnehmer mehr Zeit zum Austausch hätten.Das zweite Treffen der beiden Gruppen fand im Juni dieses Jahres statt, diesmal in den Räumlichkeiten der Freizeitgruppen in Niederlinxweiler. Statt fantasievollem Kochen stand an diesem Tag kreatives Gestalten auf dem Programm. Schüler und Freizeitgruppen-Teilnehmer schufen unter Anleitung der Künstlerin Dagmar Schreiner mit Pinsel und Acrylfarben individuelle Kunstwerke auf Keilrahmen, die sich alle Beteiligten am Ende des Tages als Erinnerung an den schönen gemeinsamen Nachmittag mit nach Hause nehmen durften. Und obwohl alle konzentriert am Malen waren, gab es zwischendurch viele Gelegenheiten zum Austausch mit den Sitznachbarn. Es war auch schön zu beobachten, wie sich alle Beteiligten bei der Anfertigung ihrer Kunstwerke immer wieder gegenseitig halfen. Am Ende des inklusiven Kreativnachmittags waren sich alle Beteiligten einig: „Im kommenden Schuljahr wollen wir uns auf jeden Fall wieder treffen!“Die Freizeitgruppen freuen sich auf viele weitere Aktivitäten mit den Schülern der „AG Begegnungen“, denn diese Art der gemeinsamen Freizeitgestaltung ist gelebte Inklusion.

 

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Eröffnung der Ausstellung "Farbenspiele"

Unter dem Titel „Farbenspiele“ wurde am Freitag, 25 Oktober 2013, eine Bilder-Ausstellung des Café Jonas in der Galerie des Rathauses in Nohfelden eröffnet. Die Vernissage begann um 18:00 Uhr. Zur Umrahmung der feierlichen Eröffnung sang der Chor des Café Jonas. Andreas Veit, Bürgermeister der Gemeinde Nohfelden, begrüßte die etwa 100 Gäste aus der Gemeinde, dem Kreis und Land, beglückwünschte das Café Jonas zu der gelungenen Ausstellung und wünschte Frau Miller und den anderen Mitarbeiter/Innenn der Caritas St. Wendel weiterhin viel Erfolg bei ihrem Engagement für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Er hob die besonderen künstlerischen Fähigkeiten der Malgruppe hervor und zeigte sich erstaunt und dankbar zugleich, dass so viele Bürger/innen der Gemeinde den Weg nach Nohfelden zur Eröffnung der Ausstellung gefunden haben. Für ihn war es ein Zeichen, dass sich in der Gemeinde Nohfelden besonders viele Bürger/innen der Belange beeinträchtigter Menschen annehmen. Herbert Meier, Behindertenbeauftragter der Gemeinde Nohfelden, bedankte sich ebenfalls bei allen, die mitgeholfen hatten, dass diese Ausstellung ins Rathaus nach Nohfelden kommen konnte. Die wunderschönen Bilder der Ausstellung sollen mithelfen, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren für die Anliegen des Café Jonas, sie sollen die Betrachter der Bilder zum Staunen bringen über die Leistungen der Künstler im Café Jonas. Dorothe Miller, Mitarbeiterin im Café Jonas, dankte zunächst Herrn Bürgermeister Andreas Veit und dem Behindertenbeauftragten, Herbert Meier, für die Ausstellungsmöglichkeit im Rathaus und für die Einladung zur Eröffnungsfeier. Anschließend ging sie kurz auf die Entwicklung, Ziele und Aufgaben des Café Jonas ein. Der Caritasverband Schaumberg-Blies unterhält seit 1995 das Tageszentrum „Café Jonas“ in der oberen Etage der Domgalerie in St. Wendel. Zu dieser Begegnungsstätte können psychisch kranke Menschen von montags bis freitags kommen, um sich mit anderen Menschen zum Reden, Mittagessen und kreativen Beschäftigungen zu treffen. Gerade der Alltag in der Gemeinschaft mit Menschen mit ähnlichen Erfahrungen vermittelt ein Sicherheitsgefühl. Angeboten werden Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb der Gruppe wie Singen, Malen, gemeinsames Kochen. So gewinnen die Besucher wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Verlorengegangene Fähigkeiten können wieder trainiert und angewandt werden. Caritas Mitarbeiterin Eva Scholl ging in ihrem Bericht auf die Entstehung der Mal-Kunst-Gruppe unter der Leitung von Frau Nagel ein. Zunächst gingen die angehenden Künstler des Cafés von dem Gedanken aus “Ich kann doch nicht malen“. Mit einigen Maltechniken vertraut, fassten immer mehr den Mut, regelmäßig zu den Maltreffs zu kommen. Dabei wurde mit den unterschiedlichsten Techniken und Materialien wie z.B. Öl-, Pastellkreide, Acryl, Aquarell u.s.w. experimentiert. Im Beschäftigungsraum herrschte während des Malens eine sehr angenehme und gute Stimmung. Die Ängste und Sorgen des Alltags blieben draußen. Im Mittelpunkt stand die Kreativität des Einzelnen innerhalb der Gruppe. Auf dem Papier konnten innere Anspannungen und belastende Gefühle in Entspannung und Ruhe umgewandelt und somit reduziert werden. Die Mal-Künstler wählten abstrakte Motive und auch sehr viele Naturmotive (Pflanzen und Tiere, Landschaften).Anschließend hatten die Gäste der Feier die Möglichkeit, die einzelnen Kunstwerke anzuschauen. Da auch alle Bilder käuflich zu erwerben sind, wechselten schon bald am Abend die ersten Bilder ihren Besitzer. Die Ausstellung ist bis 10. Januar 2014 im Rathaus Nohfelden zu sehen, so dass auch Sie sich die Bilder noch anschauen können und vielleicht auch das schon lange gesuchte Geschenk finden; eine Preisliste liegt aus. Wer ein Bild haben möchte, kann sich im Rathaus bei Frau Freytag (Zimmer 0.5) melden. Mit Begeisterung wurde auch die musikalische Umrahmung der Feier aufgenommen. Die Liedvorträge des Jonas-Chores, unter der Leitung seines Dirigenten Clemens Vill, gefielen dem Publikum so sehr, dass Zugaben eingefordert wurden. Viele Gäste verabschiedeten sich mit den Worten: „Es sind wunderbare Bilder“ – „das Programm war gelungen“ – „ich fand die Liedbeiträge so toll“ - „Danke für die Einladung“

 

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Seniorenresidenz "Haus Bostalsee" backt für Menschen mit Behinderung

Es ist Donnerstagmorgen, im ganzen Haus duftet es köstlich nach frischgebackenem Weihnachtsgebäck. Mehrere Seniorinnen und Senioren des Hauses Bostalsee in Bosen haben sich mit ihren Betreuerinnen im Gemeinschaftsraum eingefunden, um zusammen mit sechs Frauen vom Behindertenstammtisch der Gemeinde Weihnachtsgebäck zu backen. Allen macht das Backen sichtlich Spaß, erinnert es doch die Senioren/Seniorinnen an die Vorweihnachtszeit in der eigenen Familie. Die Backaktion wird zum fünften Mal durchgeführt. Das Gebäck wird den Stammtischfrauen mitgegeben zum Verkauf auf den Weihnachtsmärkten in Türkismühle, Gonnesweiler und Sötern. Der Erlös der Verkaufsaktion kommt dem Verein zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen in der Gemeinde Nohfelden zugute. Mit dieser Aktion engagiert sich das Haus Bostalsee für Menschen mit Behinderungen und bietet den Seniorinnen und Senioren des Hauses gleichzeitig eine sinnvolle Beschäftigung an.

 

 

Veranstaltungen

27.10.2019
Seniorentag Neunkirchen / Selbach
Bürgerhaus Neunkirchen/Nahe
02.11.2019
Fachvortrag „Kometen – Haarsternen und eisige Felsbrocken“
Sternwarte Peterberg Eiweiler
06.11.2019
Kindertheater "Die Schöne und das Biest"
Köhlerhalle Walhausen
08.11.2019
Martinsfeier
Eisen
08.11.2019
Martinsumzug
Bosen