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Türkismühle

Ortsvorsteher: 

Markus Düsterheft, Zum Schellenborn 7

Der Ortsteil Türkismühle
www.tuerkismuehle.de

365m über NN. Zur Zeit 732 Einwohner (Stand: Jan. 2012), ist die mit weitem Abstand jüngste Siedlung in der Gemeinde. Sie hat sich aus Eisenbahn- und später Zollhäusern zu einer stattlichen Siedlung entwickelt, die am 21.08.1946 als selbständige Gemeinde aus Teilen der Nachbarbänne Nohfelden und Gonnesweiler gebildet wurde. Türkismühle entwickelte sich in unseren Tagen zu einem wirtschaftlich bedeutenden Ort. Vor der Eröffnung der Nahebahn im Jahre 1860 stand dort lediglich eine Mühle des Besitzers Türkis. 1897 wurde der Ort dann durch die Inbetriebnahme der Hochwaldbahn zum Knotenpunkt und schließlich nach dem 1. Weltkrieg zur Grenz- und Zollstation nach dem Saargebiet hin. In diese Zeit hinein reicht auch die Errichtung der Eisenbahnersiedlung, die, von der Bahn aus betrachtet, auch heute noch das Ortsbild mitbestimmt. Auch nach dem letzten Krieg wurde Türkismühle wieder Grenzstation und Zielbahnhof für die meisten aus Saarbrücken kommenden Personenzüge.

Mit dem Küchenmöbelwerk Schmidt (heute: Schmidt Küchen GmbH & CoKG und Schmidt-Küchenstudio Türkismühle GmbH) beherbergt der Ortsteil mit einen der größten Industriebetriebe der Gemeinde. Der von der Firma Villeroy & Boch (heute: DAM Deutschland GmbH) bei Türkismühle im Tagebau geförderte Feldspat wird als Grundstoff für die Platten- und Steingutproduktion und als Zusatz bei der Glas- und Porzellanherstellung gebraucht.

Die zentrale Lage innerhalb der Gemeinde Nohfelden war sicherlich mitentscheidend bei der Errichtung des Schulzentrums Türkismühle, der heutigen Gesamtschule.

 

Der Ortsteil Wolfersweiler

www.wolfersweiler.de

375 m über NN. Zur Zeit 1017 Einwohner (Stand: Jan. 2012). Erscheint 1156 als “Wolffervillare“ und bereits 1290 unter dem heutigen Namen sehr ähnlich “Wolferswilre“. Vermutlich steckt wie bei Gonnesweiler ein Personenname hinter der Ortsbezeichnung. Das Dorf muss den zahlreichen Fundstellen nach aus einer nicht unbedeutenden keltisch-römischen Siedlung hervorgegangen sein.

Wolfersweiler war bis zum Ende des 15. Jahrhunderts Sitz einer Gerichtsschultheißerei, verlor jedoch nach und nach gegenüber dem benachbarten Nohfelden an Bedeutung. Dies galt nicht für die Pfarrei, die auch heute noch den größten evangelischen Pfarrbezirk in der Gemeinde darstellt. Über die Rolle der Pfarrei Wolfersweiler in der Reformationszeit berichtet Alban Braun in seinem Aufsatz zum Lutherjahr 1983.

Der hl. Laurentius, Kirchenpatron und Beschützer vor Feuer, Brandwunden und Rotlauf, dessen Gedenktag am 10. August früher als bedeutender Viehmarkt, heute als Volksfest begangen wird, hat auch der 1720 erbauten Mühle am Freisbach seinen Namen gegeben.

Zum Beginn der 20er Jahre gab es in Wolfersweiler noch eine Bierbrauerei.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

Veranstaltungen

11.12.2018
Seniorennachmittag
DGH Eiweiler
16.12.2018
Weihnachtsmarkt
Festplatz Sötern
16.12.2018
Krippenausstellung
Bürgerhaus Neunkirchen/Nahe
26.02.2019
Veranstaltungen im Apotheken Gift- und Heilkräutergarten 2018
18.05.2019 bis 19.05.2019
20/10 Jahre Jugendfeuerwehr
An der Burg Nohfelden