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Nohfelden

Ortsvorsteher: 

Jörg Vogt Thiergarten 24 Telefon: p. 06852/7227

350m über NN. Zur Zeit 1086 Einwohner (Stand: Mai 2017), ist zwar nur der drittgrößte Ortsteil, aber der gewachsene Verwaltungsmittelpunkt. Er liegt malerisch an der Mündung des Freisbaches in die Nahe, die, ähnlich wie bei dem wenige Kilometer flußabwärts gelegenen Ort Nohen, als Namensgeber in Betracht kommt.

Lange vor Gründung der Burg, muß das Dorf frühgeschichtliche Bedeutung gehabt haben. Hinweise darauf geben die Reste eines Ringwalles an der Grenze zur Germarkung Ellweiler und die im inneren der Anlage Ende des vorigen Jahrhunderts gefundenen Geldstücke, die sich allerdings als Erzeugnisse einer römischen Falschmünzerwerkstätte entpuppten. Im Zusammenhang mit der Errichtung der Burg taucht 1286 der Name "Nauelden" auf, wobei das "u" eine Verschreibung darstellen dürfte und als "v" gelesen werden muß. Der Ort hat nach den ersten Angaben des Bauherren Wilhelm Bossel damals schon bestanden.

Um 1600 erlebte Nohfelden einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung, als unter Herzog Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken eine Blei- und Kupferschmelze errichtet wurde. Die Kupfererze kamen aus Wolfersweiler, Walhausen und Mosberg.

1726 kam die Burg Nohfelden als Sohn eines Amtskellers der später herzogliche Baumeister Ludwig Christian Hautt zur Welt. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Barockbauten in Zweibrücken, Blieskastel und im Elsaß. Auch das dem Versailer Vorbild nachgebaute Schloß auf dem Karlsberg bei Homburg war sein Werk. Hautt starb 1806 völlig verarmt in Zweibrücken.

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