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Senioren als Radfahrer

Mit dem Monat Mai beginnt nun auch hoffentlich die warme Jahreszeit. Diesen Umstand nutzt auch die heutige „Seniorengeneration“, um sich fit zu halten. Sie ist zum Glück leistungsfähiger und aktiver als es gleichaltrige Menschen noch vor einigen Jahrzehnten waren. Das Fahrrad spielt dabei oftmals eine wichtige Rolle als Sport- und Verkehrsmittel. Dennoch sollten Senioren bedenken, dass sie Schwächen haben, die die Sicherheit im Straßenverkehr und ihre eigene beeinträchtigen können. Oftmals werden diese Schwächen von den Betroffenen nicht selbst wahrgenommen. 

Damit die neue Fahrradsaison ohne gesundheitliche Schäden überstanden wird, geben die Seniorensicherheitsberater des Landkreises St. Wendel auch in diesem Frühjahr einige wichtige Hinweise. Für ältere Menschen ist Radfahren nicht ungefährlich.    
Die Verkehrsunfallstatistik der saarländischen Polizei für 2014 berichtet, dass im vergangenen Jahr im Saarland 2 (5) Radfahrer getötet, 118 (91) schwer und 407 (384) Radfahrer leicht verletzt wurden (in den Klammern sind die Opferzahlen aus dem Jahre 2013). Hiervon waren 70 Radfahrer der „Seniorenaltersgruppe (65 plus) zuzurechnen.           

Was aber können Senioren tun, um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen?       
Ein Fahrradhelm kann schwere Kopfverletzungen bei Stürzen und damit verbundene dauerhafte Schäden verhindern. Ohne geeigneten Helm kann ein Fahrradunfall sogar tödlich sein. Der Kopf ist bei den Radfahrern der Körperteil, der am meisten und am schwersten verletzt wird. Bundesweite Untersuchungen ergaben, dass 90% der getöteten Radfahrer mit Helm ihren Unfall überlebt hätten. Die Seniorenradfahrer sollten sich dabei auch ihrer Vorbildfunktion gegenüber ihren Enkel bewusst sein.        
Der Fahrradhelm sollte eine optimale Passform haben, möglichst hell und auffällig, sowie reflektierend sein. Nach einem Unfall sollte der getragene Helm auf jeden Fall ersetzt werden. Selbst wenn kein Helmschaden sichtbar ist, kann seine Schutzwirkung eingeschränkt sein. Wichtig für Radfahrer ist auch helle reflektierende Kleidung, macht diese doch den Radfahrer besser sichtbar.   
Neben einem verkehrsgerechten Verhalten ist auch die technische Sicherheit des Fahrrades wichtig.

Zur Erinnerung soll auch noch auf die Vorschriften im Straßenverkehr für Radfahrer

hingewiesen werden. Wo für Radfahrer Verkehrszeichen vorhanden sind, besteht für die Radfahrer eine Verpflichtung zur Nutzung der Radwege:  
Außerdem bieten sie mehr Schutz vor dem motorisierten Straßenverkehr. Bürgersteige sind keine Radwege. Für alle Radfahrer über 10 Jahre besteht ein Benutzungsverbot.     
Weiterhin gilt: Keine roten Ampeln überfahren, kein Radfahren unter Alkoholeinfluss (ab 0,3 Promille Alkohol im Blut können sich auch Radfahrer strafbar machen.), kein Handy am Lenker (zum Telefonieren anhalten und absteigen), in der Fußgängerzone absteigen und das Fahrrad schieben, bei Dunkelheit / Dämmerung: Licht an.

Mit diesen Tipps, die insbesondere auch für die Fahrer der immer häufiger anzutreffenden E-Bikes im besonderen Maße ebenfalls gelten, wollen die Seniorensicherheitsberater dazu beitragen, dass alle Radfahrer die kommende Saison unfall- und verletzungsfrei überstehen und so weiterhin viel Spaß an dieser schönen Freizeitgestaltung haben.               
Für weitere Informationen (auch für Vereine und Gruppen) steht der Seniorensicherheitsberater  zur Verfügung.

 

Erstellt:

 

Mai 2015

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