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Falsche Gewinnmitteilungen

Unter einem neuen Namen, aber mit einer altbekannten Masche versuchen zurzeit Betrüger, die sich als Notare und Anwälte ausgeben, dubiose Geschäfte zu machen. Bereits vor einigen Wochen haben mehrere Mitbürger ein Schreiben der Kanzlei „Günther & Preis“ aus Hamburg erhalten. Angeblich hätten die Empfänger bei einer Verlosung eines  Verlagshauses 65 000 Euro gewonnen. Doch das Geld bekämen sie nur, wenn sie eine Kostenpauschale von 3250 Euro zur Begleichung der Notariatskosten bezahlten, so die Betrüger in dem Schreiben. Nun sind Briefe mit identischem Inhalt des Notar- und Rechtsanwaltsbüros „Wenger & Günther“ bei anderen Mitbürgern aufgetaucht.

Neben der Überweisung von 3250 Euro sollen die Empfänger dieses Mal eine Kopie ihres Personalausweises an die Kanzlei schicken. Die Verbraucherzentrale des Saarlandes erklärt, dass es sich bei dem Absender der Briefe um einen „alten Bekannten“ handele, der mit möglichst geringem Aufwand versuche, unter neuem Namen an das Geld seiner Opfer zu kommen. Da Betrüger wissen, dass sich die Leute über sie häufig im Internet kundig machen, wechseln sie möglichst oft ihren Namen

„Ein Gewinn darf nichts kosten“, erinnert daher die Verbraucherzentrale an einen Grundsatz, den sich die Verbraucher immer wieder bewusst machen sollten. Zudem sollen vermeintliche Gewinnschreiben stets kritisch hinterfragt werden.

Erstellt: 28.10.2014

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