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„Ungebetene Besucher“ in der dunkeln Jahreszeit

Es ist seit Jahren immer wieder feststellbar: mit der dunklen Jahreszeit steigen die Einbrüche in Wohnhäuser stark an. Mit der Zeitumstellung wird es nun wieder früher dunkel und dies erleichtert den Einbrechern ihre „Arbeit“ insofern, dass sie kaum wahrnehmbar von Zeugen an Wohnhäusern einbrechen können. Der örtliche Schwerpunkt ist im Saarland mit dem Landkreis Saarlouis und dem Stadtverband Saarbrücken weiterhin nicht bei uns im Kreis St. Wendel. Dennoch ist es auch bei uns bereits zu einzelnen Wohnungseinbrüchen in den letzten Wochen gekommen. Dies kann sich aber sehr schnell ändern, da die Tatobjektauswahl der Einbrecher in der Regel vom Zufall und den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten in den einzelnen Wohngebieten abhängig ist.
Die Erfahrungen der Polizei belegen immer wieder:

  • Einbrecher wählen ihre Tatobjekte (Wohnhäuser) oft so aus, dass diese nicht oder nur von wenigen anderen Gebäuden umgeben sind, um so das Entdeckungsrisiko durch Zeugen und Nachbarn zu reduzieren
  • Bei fast 80 % der Wohnhäuser erfolgt der Einbruch von der Gebäuderückseite aus, dabei überwiegend durch aufbrechen von Terrassentüren oder Fenster
  • Für viele Täter spielt die Tatsache, dass das Einbruchsobjekt zur Tatzeit nicht bewohnt ist, bzw. die Bewohner zur Tatzeit nicht zu Hause sind eine entscheidende Rolle
  • Wichtige Erkenntnis aus der Täterbefragung: Eine aufmerksame Nachbarschaft hat auf den Einbrecher eine größere Abschreckungswirkung, als gelegentlich vorbei fahrende Polizeistreifenwagen oder private Sicherheitsdienste
  • Gelingt es dem Einbrecher nicht in ca. 5 Minuten ein Fenster oder eine Tür am Wohnhaus aufzubrechen, weil sie richtig gesichert und verschlossen ist, gibt er in der Regel die weitere Tatausführung aus Angst vor Enddeckung auf.

Aus diesen Erfahrungen ergeben sich die nachfolgenden Sicherheitstipps der Polizei und der Seniorensicherheitsberater:   
 

  • Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren, auch wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen. Ein gekipptes Fenster ist für den Einbrecher immer ein offenes Fenster! Sichern Sie diese mit mechanischen Sicherungen. Gut gesicherte Fenster und Türen zu öffnen, erfordert in der Regel einen hohen Zeitaufwand und verursacht Lärm.
  • Selbst wenn Sie Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen: Ziehen Sie die Haustür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese immer zweifach ab
  • Verstecken Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen  (z.B. unter der Fußmatte, im Blumentopf etc.) – Einbrecher kennen jedes Versteck. Außerdem fällt in der Regel der Versicherungsschutz weg.   
  • Schließen Sie Rollläden grundsätzlich nur zur Nachtzeit. Tagsüber geschlossene Rollläden zeigen dem Einbrecher an: „Hier ist niemand da“. Die Rollläden können mit entsprechenden Vorrichtungen gegen das Hochschieben gesichert werden.      
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn wenn sie einige Tage außer Haus sind: So wissen Ihre Nachbarn und Freunde, wann Sie wieder nach Hause kommen und wie Sie erreichbar sind. Denken Sie daran, Ihre Nachbarn zu informieren, wenn Sie eine automatische Beleuchtung im Haus haben. So vermeiden Sie unnötige Sorgen            .
  • Zeigen Sie Mitverantwortung für Ihre Nachbarn. Miteinander leben heißt auch füreinander da sein. Achten Sie bewusst auf verdächtige Situationen „nebenan“.
    Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über den Notruf 110.
     

Vorsicht! Versuchen Sie nie selbst einen Einbrecher aufzuhalten. Überlassen Sie diese Arbeit der Polizei.       
 

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